2D-Codes sind kleine, quadratische Bildchen, die aus einem Schwarz-Weiss-Muster bestehen und auf Plakaten oder Visitenkarten abgedruckt, größere Mengen von Text verschlüsseln können. Mit dem Handy können diese Codes fotografiert und der Inhalt gelesen werden. Sie enthalten beispielsweise:
- Links zu Websites mit weiterführenden Informationen,
- Adressdaten, wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse etc.
- Erläuterungen oder Beschreibungen aller Art
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Am weitesten verbreitet sind die sogenannten QR-Codes (Quick Response Codes), die vom japanischen Industriegiganten Denso entwickelt wurden, um Informationen auf Autoreifen zu kodieren.
Wir finden 2D-Codes in Deutschland vor allem auf den Online-Tickets der Bahn. In Japan sind diese 2D-Codes mittlerweile überall im Alltag weit verbreitet. Als ich vor einigen Jahren einen eigenen 2D-Code mit meinen Kontaktinformationen erstellen wollte, fand ich im Internet nur ein japanisch-sprachiges Programm zum Herunterladen. Die unterschiedlichen Versuche schickte ich nach Japan, wo sie von einer Freundin mit dem Handy auf Lesbarkeit geprüft wurde.
Heute hat man es leichter. Zum Beispiel bietet Kaywa, ein Handy-Software-Unternehmen aus Zürich, auf seiner Website einen Generator für 2D-Codes kostenlos an (http://qrcode.kaywa.com). Dort wählt man zuerst, ob ein Weblink, Text, eine Telefonnummer oder eine SMS verschlüsselt werden soll. Die Größe des 2D-Codes ist wählbar. Das fertige Bildchen kann man sich dann abspeichern und auf die Website setzen oder auf die Visitenkarte drucken lassen. Lesbar ist der Code schnell und unkompliziert zum Beispiel mit dem Barcode-Programm des Nokia N95.
Ein etwas anderes 2D-System verwenden verschiedene Städte und auch die Post in der Schweiz, um Plätze und Gebäude mit weiterführenden Informationen zu versehen (siehe BeeTagg).
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