Seth Godin, der Marketing-Querdenker, beklagt einen Mangel an Technology Coaches für die persönliche Produktivität (der Original Blogbeitrag ist hier).
Er stellt fest:
- Digitale Technologie, insbesondere Computer und Handys, können erheblich die persönliche Produktivität steigern.
- Zunehmend sind die Nutzer digitaler Technologie entweder Kleinunternehmen oder Privatpersonen.
- Der Großteil dieser Nutzer holt zuwenig aus seinem Zeit- und Geld-Investment in die Technologie heraus.
Seth sieht einen wachsenden Bedarf nach “Digital Coaches”, die kleinen Teams und Einzelpersonen dabei helfen, ihre Technologie besser zu nutzen.
Beispiele für die Leistungen eines “Digital Coaches”, die er nennt:
- Zeigen, wie Backups gemacht werden,
- wie man Daten effizient organisiert,
- wie E-Mails unterwegs abgefragt werden können,
- wie man Online-Networking nutzt (und wann besser nicht),
- wie ein Blog genutzt werden kann, um mit loyalen Kunden zu kommunizieren,
- wie kleine Teams mittels digitaler Technologie besser zusammen arbeiten,
- wie die Online-Reputation eines Unternehmens im Auge behalten wird.
Nach meiner Wahrnehmung unterstützen insbesondere zwei Trends den künftigen Bedarf nach Technology Coaches:
- Immer mehr Menschen machen sich selbstständig oder gründen eine Altersexistenz für neben der Rente. Viele machen auch nebenberuflich ihr Hobby zu einem kleinen Geschäft.
- Die Informatisierung unserer Welt nimmt zu und erhöht die Komplexität der Auswahl- und Anwendungsmöglichkeiten.
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