Eine schöne Liste erprobter Tools für das Business des Lebens findet sich hier.
Die Liste ist nach Aufgabenbereichen sortiert. In dieser Vollständigkeit habe ich bisher keine Übersicht gesehen.
Manche der genannten Services arbeiten bisher nur in den USA. Das gilt insbesondere für den Bereich Kommunikation/ Telefonie.
Digitale Newsletter sind ein gutes Mittel, um bei Interessenten und Kunden auch zwischen persönlichen Kontaktgelegenheiten in der Aufmerksamkeit zu bleiben.
Nicht immer haben Sie Gelegenheit zu einem Treffen oder einen Grund für ein persönliches Telefonat. Wenn Sie zwischendurch, gut zeitlich geplant, immer wieder einen Newsletter senden, rufen Sie sich auf abwechslungsreiche Weise in Erinnerung.
Die Möglichkeiten für eine Newsletter-Kampagne sind vielfältig:
- fachliche Nachrichten, Messeneuigkeiten,
- Sonderangebote und Promotions,
- Umfragen, Forschungsergebnisse,
- neue Produkte,
- Saison- und Feiertagsgrüße.
Bei der Organisation dieser Newsletter hilft Campaign-Software, die gegenüber regulären E-Mail-Programmen insbesondere folgende Vorteile bietet:
- Design-Hilfe mit fertigen HTML-Vorlagen,
- Prüfung, ob Newsletter beim Empfänger als Spam gekennzeichnet würde (vor dem Versand),
- Prüfung, wie der Newsletter in unterschiedlichen E-Mail-Programmen angezeigt wird,
- bequemes Management der Empfänger in einer Liste,
- Automatisierung: Interessenten können sich über Ihre Website selbst eintragen. Empfänger können ihre Adresse selbst ändern oder sich selbst aus der Empfängerliste austragen,
- Reports zeigen Ihnen den Erfolg Ihrer Newsletter (wie oft geöffnet? wie oft zu Besuch auf Website geführt? welche Adressen sind ungültig geworden?).
Als die besten Campaign-Manager werden allgemein die folgenden anerkannt:
- MailChimp, www.mailchimp.com (kostenlos für bis zu 100 Empfänger, bei Versand max sechs Mal im Monat),
- Campaign Monitor, www.campaignmonitor.com (Pay-as-you-go; besonders geeignet wenn Sie im HTML-Design selbst fit sind bzw. dabei das meiste selbst gestalten möchten),
- Constant Contact, www.constantcontact.com (professionelle Software auf monatlicher Bezahlbasis).
Matthias Ehrlich, Geschäftsführer der United Internet Media AG, schätzt, dass höchstens fünf Prozent der Online-Nutzer für Datenschutzfragen sensibilisiert sind (Heise in dieser Meldung..).
Ich gehe davon aus, dass sich der Großteil der Nutzer nicht vorstellen kann, in welchem Ausmass das Profiling von Kommunikations- und Aktivitätsmustern im Internet bereits fortgeschritten ist und welche Bedeutung in den Unternehmen dem Targeted Advertising als Weg zu neuen Kunden zukommt.
Die gewünschte Sicherheit und die akzeptierte Unbequemlichkeit durch Schutzmechanismen stehen sich zudem allzuoft in einem Spannungsfeld gegenüber. So senden nach wie vor die meisten Privatpersonen und Unternehmen ihre E-Mails unverschlüsselt über das Netz, obwohl sie sich der Mitlesemöglichkeit an den Netzknoten bewusst sind. Der Einsatz von Kryptografie-Software erscheint eben angesichts der geringen gefühlten Bedrohung einfach als zu aufwändig.
Das Sicherheits- und Datenschutzbedürfnis muss immer individuell betrachtet und berücksichtigt werden. Mit einfachen Massnahmen lässt sich aber bereits ein gutes Schutzniveau ohne großen Komfortverlust in der Anwendung realisieren:
- Wahl der richtigen E-Mail-Adresse (manche haben mehr Spam- oder Targeting-Gefahr als andere),
- Wahl guter Nutzer- und Computernamen,
- Automatische Behandlung von Cookies im Webbrowser,
- Blockierung ungewollter Programm-Ausführungen,
- Sichere Speicherung von Passworten und Zugangsdaten,
- Sichere Löschung von Speichermedien und Nutzungsdaten,
- etc.
Die Information Overload Research Group hat angefangen, ein paar Tipps gegen die Informationsüberlastung zu sammeln. Hier die ersten davon:
- E-Mail-Benachrichtigungen abschalten: damit vermeiden Sie die Unterbrechung Ihrer Aufmerksamkeit und Konzentration auf die aktuelle Aufgabe.
- Den ganzen Dikussionsstrang vor der Beantwortung lesen: suchen Sie sich vor der Beantwortung einer E-Mail-Kette mit mehreren Beteiligten die letzte Nachricht, in der sich alle bisherigen Kommentare befinden, damit Sie nicht unnötig Punkte bearbeiten, die bereits geklärt sind.
- Bearbeiten Sie Ihre Mails im Block: planen Sie sich Zeit nur dafür ein und fokussieren Sie Ihre Konzentration.
- Limitieren Sie CC: und Antwort-an-Alle: sorgen Sie dafür, dass nur die Menschen Ihre Nachrichten erhalten, für die sie auch wirklich relevant sind.
- Schreiben Sie präzise: sorgen Sie für klare Betreff-Bezeichnungen und behandeln Sie immer nur ein Thema pro E-Mail.
Das Tipp-Archiv der Information Overload Research Group ist hier..
Die Website http://leichtlesbar.ch bietet ein Online-Tool, mit dem sich Texte auf gute Lesbarkeit hin testen lassen.
Nach dem Einfügen des Textes in die vorgesehene Textbox wird dieser gegen den sogenannten Flesch-Index gemessen. Heraus kommt ein Wert zwischen 0 und 100.
Mehr zum Test-Hintergrund bei Wikipedia in diesem Artikel.. (auf Englisch).
Microsoft, IBM, Intel und Google sowie Universitäten wie Stanford und andere Research-Institute haben eine gemeinnützige Organisation gegründet, die unsere tägliche Informationsbelastung reduzieren will.
Die Information Overload Research Group möchte mit Untersuchungen, neuen Lösungsansätzen und Best-Practise-Empfehlungen das größte Produktivitätshemmnis unserer Zeit angehen.
Google hat in seinen Mail-Labs (Google Mail) ein experimentelles Feature namens Email Addict im Test, mit dem regelmässig E-Mails und Chat für 15 Minuten eingefroren sind, um eine Pause von diesen Kommunikationskanälen zu automatiseren.
Auf der Website der Organisation werden Interviews, Artikel, Tipps und ein Blog zum Thema veröffentlicht.
Regelmässige Arbeitstreffen und Konferenzen runden die Initiative ab.
Nach einer Untersuchung von RescueTime prüft ein durchschnittlicher Büroarbeiter seine E-Mails über 50 Mal am Tag und seine Instant Messages 77 Mal am Tag. Dabei besucht er Websites von 40 und mehr.
Häufig erfolgen diese Prüfungen aus Neugier und Angst davor, Nachrichten nicht früh genug zu erfahren. Die Inboxen werden selbst dann kontrolliert wenn keine neuen Nachrichten angezeigt wurden.
Die Unterbrechung von Tätigkeiten und die Zeit zum Refokussieren nach der Ablenkung gelten als die grössten Hemmnisse persönlicher Produktivität.
Ab heute (US Zeit) ist die neue Version 3 des Firefox Browsers verfügbar (Download hier).
Ein paar der besonderen Features:
- smarte Adressleiste, die mit Stichworten arbeitet und Suchergebnisse von Google zeigt, aber auch die passenden bereits besuchten Websites und die gespeicherten Lesezeichen,
- die Adressleiste unterstützt UTF-8 (damit können zum Beispiel japanische Schriftzeichen als Zieladresse eingetippt werden),
- Unterstützung für das wachsende Feld von Offline Web-Applikationen (damit können Web-Dienste im Browser ohne Online-Verbindung laufen und Daten bei der nächsten Verbindung mit dem Internet synchronisieren),
- Identifikation für erweiterte Informationen über eine Website (mehr als nur der Verschlüsselungsstatus zeigt Firefox alle Informationen die über die Website zu finden sind),
- erhöhter Schutz gegen Phishing-Seiten,
- Lesezeichen: Schnell-Speichern mit einem Klick, organisieren mit Tags statt Ordnern und Smart-Lesezeichen-Ordner, die sich automatisch aktualisieren.
- neue besser integrierte Verwaltung von Add-Ons,
- Unterstützung von Farbprofilen (der Browser zeigt Bilder automatisch in der besten Farbauflösung des Computers an),
- der Download-Manager erlaubt das pausieren und fortsetzen von Downloads,
- Verbesserung der Geschwindigkeit (mehr als doppelt so schnell wie Firefox 2 und neunmal schneller als Internet Explorer 7).
Wer heute die neue Version von Firefox herunterlädt, nimmt automatisch am Weltrekordversuch der meisten Downloads innerhalb von 24 Stunden teil.
Wer einen geliehenen Rechner zurückgibt oder einen gebrauchten Computer bei eBay verkauft, hat einen guten Grund, die Festplatte penibel sauber zu übergeben.
Dass ein einfaches Löschen von Dateien nicht ausreichend ist und selbst eine Formatierung der Festplatte nicht wirklich restlos alle Datenspuren vernichtet, hat sich allgemein herum gesprochen.
Für das sichere Löschen von Daten gibt es zwei praktikable Wege:
- Spuren der letzten Benutzung verwischen: das gezielte sichere Löschen von Dateien, besuchten Internetseiten, dem Speicher der zuletzt geöffneten Dokumente etc.
- Komplettes System leer fegen: die sichere Löschung einer kompletten Festplatte und aller sich darauf befindlichen Daten.
Die zweite Methode ist die radikale, und nur geeignet, wenn der Computer oder die Festplatte den Eigentümer wechseln soll.
Tools für die gezielte Löschung von Benutzerspuren: hierfür eignet sich Software, die eigenständig in Windows läuft und sich gut in die vorhandenen Explorer-Menüs etc. einfügt. Ich empfehle:
Tool für die Löschung einer kompletten Festplatte: hierfür eignet sich die Software Darik’s Boot and Nuke (DBAN) gut:
- Von der Projekthomepage dieses Open-Source-Tools lädt man sich die CD-Variante herunter.
- Man hat damit eine .iso-Datei, aus der per Doppelklick jedes CD-Brenn-Programm eine bootfähige CD erstellen kann.
- Im BIOS des Computers muss sichergestellt sein, dass von CD gebootet werden kann. Dazu öffnet man beim Starten des Rechners das BIOS-Menü (meistens durch Drücken von Esc, F1 oder F2) und ändert dort den Menüpunkt Boot-Sequenz, sodass an erster Stelle nach einer startfähigen CD/ DVD gesucht wird.
- Mit der eingelegten CD startet der Rechner neu und öffnet automatisch DBAN, ohne auf die zu löschende Festplatte zuzugreifen.
- Vom Eingangsmenü startet man die Einstellungen für die bevorstehende Löschung. Hier empfiehlt sich die Methode DoD Short und die Prüfung (Verify) nach dem Last Pass. Damit wird die Festplatte für die meisten Fälle ausreichend gelöscht und am Ende geprüft, ob der Speicher vollständig mit Leerdaten neu gefüllt ist.
- Stellt man fest, dass die gewählte Methode für die Festplatten-Löschung zu lange brauchen würde (in der Anzeige verbleibender Zeit), lässt sich DBAN durch Drücken und Halten des Ein-/Aus-Knopfes am Computer vorzeitig stoppen.
- War die Löschung erfolgreich, erscheint die Meldung “DBAN succeeded”. Die Festplatte ist komplett leer.
Achtung: die Löschung der Festplatte braucht seine Zeit. Am besten man veranschlagt dafür mindestens eine Nacht.
Zur offiziellen Veröffentlichung von Firefox 3 plant das Team einen Weltrekord für die meisten Downloads innerhalb von 24 Stunden aufzustellen.
Die neue Version des Browsers wird dann auf der Download Day Website bereit gestellt.
Interessenten können bereits jetzt ihren Treueschwur auf der Seite abgeben und werden dann per E-Mail über das Veröffentlichungsdatum informiert. Nettes Feature: auf einer Weltkarte wird abgezeichnet, woher die Firefox-Jünger kommen.

Firefox 3 bringt mehr Sicherheit, eine höhere Geschwindigkeit und eine Reihe von neuen Features, wie One-Click-Bookmarking und eine intelligente Adressleiste.
Der Browser wird von mir gegenüber dem Internet Explorer und Safari bevorzugt. Es gibt ihn sowohl für Windows als auch für Mac.
Die Deutschen sind weltweit führend in der Adaption von Smartphones. Das ergab die Studie „Global Technology Insights 2007-08“ (GTI) von TNS Infratest, wo das Nutzerverhalten und das Interesse an mobilen Inhalten auf dem Handy in 29 Ländern untersucht wurde (die Pressemitteilung ist hier).
Allerdings ist die Lücke zwischen den einfachen Besitzern und den Usern, die das volle Potential der Geräte nutzen auffällig. SMS ist zwar für Alle nach wie vor die Hauptanwendung neben dem Telefonieren, aber…
- nur 20 % der deutschen Handybesitzer nutzen das Internet mobil,
- 14 % schreiben und lesen E-Mails auf dem Handy,
- etwa 30 % der Selbständigen nutzen die PDA-Funktionen Adressbuch, Terminplaner, Kalender oder Aufgabenplaner,
- 8 % der Handynutzer verwenden die Office-Applikationen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Slide-Präsentation.
Als Smartphone gelten in der Studie Handys, die neben einem Internetzugang mindestens zwei Anwendungen aus E-Mail Funktionalität, PDA-Funktion, drahtlose Datenübertragung (WLAN), Microsoft Office Kompatibilität und Touchscreen haben.